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Bericht zum Fohlenbrennen 2013

Das Wetter war so, dass wir die Vorstellung der Fohlen in die Halle verlegten, bewölkt mit unkalkulierbaren Aufheiterungen, Schauer nicht auszuschliessen. Wie üblich wurde das Fohlenbrennen auf Gestüt Heidekaten von ca. 20 Schaulustigen aus der Region Rostock bis Hamburg besucht, wenn man einmal von den Mitgliedern der Bewertungskommission und dem Abgesandten des Verbandes, Herrn Hans-Werner Paul, absieht. Wir standen wie in all den vorherigen Jahren vor der Frage, ob wir die Zuschauer ins Innere der Halle lassen oder sie auf die Empore oder ins Reiterstübchen verweisen sollten. Wie immer durften sie rein, um den Fohlen ganz nahe sein zu können.

Wie immer fragte auch diesmal Herr Mencke, ob die Stuten nach kurzer Nutzung des Vorführdreiecks frei laufen dürften, damit die Fohlen mehr aus sich herausgingen. Natürlich durften sie. Wie ebenfalls in allen früheren Jahren entstanden - frei gestaltet durch die Stuten - ziemlich unorthodoxe "Hufschlagfiguren", die kreuz und quer über die Stangen des zurechtgelegten und nicht mehr genutzten Dreiecks führte. Die Fohlen wußten natürlich nicht, dass Springen gar nicht abgefragt und bewertet wurde. Sie taten es je nach Veranlagung trotzdem. Es entstanden technisch verbesserbare aber instruktive Filme der einzelnen Fohlen, die das zeigen. Wir veröffentlichen sie, weil wir denken: Information geht vor technischer Qualität.

                    

Die spektukulären "Stich"-Flammen haben ihr nichts ausgemacht.

Als alle Fohlen vorgestellt und bewertet waren kam das "Brennen" an die Reihe. Die entstandene Unsicherheit, ob gebrannt und gechipt werden soll, wurde so gelöst, dass wir diesmal beides tun mußten. Aber doppelt reicht uns Preussen noch nicht. Wir rupften auch noch Haare aus der Mähne, damit von jedem Fohlen ein genetischer Abdruck bestimmt werden kann. Es ist so, als würden wir unsere Hose mit Gürtel, Hosenträger und Vernähen mit der Haut gegen Herunterrutschen sichern.

Danach waren alle zum Grillen eingeladen, außer denen, die sofort weg mußten blieben die meisten. So gab es auch noch gute Fachgespräche, z.B. über den Wert/Unwert der HLP-Zuchtwertschätzung für Spezialblüter und deren Halbblutsöhne in der Zucht. Uns hat aber besonders gefreut, in welcher Breite die 8 Fohlen diskutiert wurden. Natürlich waren alle froh, dass ausgerechnet ein Sohn des Fleetwater Opposition, dieses in Deutschland lange vergessenen Zuchtheroen aus GB, zum höchst bewerteten Fohlen wurde. Es war aber bezeichnend, dass selbst das Fohlen mit den wenigsten Punkten aller, immer noch als höchst interessant angesehen und diskutiert wurde. Wo sieht man sonst noch außer einem Fohlen von Fleetwater Opposition drei Fohlen mit 3/4 Spezialblut und zusätzlich drei Nachkommen des Junghengstes First Flight Spirit auf dem Haufen?

OKAs OPPOSITION von Fleetwater Opposition a. d. Oka´s Fidelity von Heraldik xx siegte mit 58,5 Pktn. Reservesieger wurden mit 56,5 Pktn zwei gleichbewertete Fohlen: Ein Hengstfohlen (genannt: Royal Spaceflight) von First Flight Spirit aus der Royal Spaceness von Skatman und ein Stutfohlen (genannt: Flight of Hearts) von Duke of Hearts xx aus der First Flight Romance von Heraldik xx. First Flight Romance ist eine mütterliche Schwester von First Flight Spirit. Man erkennt die überragende Mutter beider, nämlich First Flight Celebration, die Tochter von Almox Prints J - Steuben - Wie Ibikus , die so viele gute Pferde gebracht hat. Auch posthum schreibt sie Geschichte.

                                          

Als die meisten wieder abgereist waren!                                     

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