Aktuelle Angebote

Breaking News
 Die Spezialisten
für blutgeprägte Pferde
Zucht
Haltung
Ausbildung
Einsatz

Charlie trumpft auf!

Beim Turnier in SAUZIN/Wohlgast (13. bis 15. 05.) starteten von unseren vier 5-jährigen Pferden die beiden, die noch im Gestüt Heidekaten stehen und von uns gearbeitet werden, FIRST FLIGHT ALLIANCE (genannt Ali) und DON CARLO (genannt Charlie). Es war jeweils ihr zweiter Turnierauftritt überhaupt. Zunächst gingen sie die GPf.-A Prüfung, die sie beide mit der gleichen Note von 7,3 beendeten. Ehrlich gesagt waren wir etwas enttäuscht über die Notengebung, da beide Ritte praktisch mit Bestzeit, ohne technische Fehler oder Stocken und mit größter Harmonie mit Fleur im Sattel abgeliefert wurden. Beide Pferde zeigten eine gute Galoppade und waren sicher in der Linienführung und am Sprung. Andreas Brandt, der die Ritte beobachtet hatte, sagte danach: „Die Vorstellung war – schlicht gesagt - gut, und „gut“ ist eigentlich eine 8.“ Ich will den Richtern zugute halten, dass die geforderte Bestzeit einem Tempo von nur 400M/Minute entsprach. Bei einer derart niedrigen Geschwindigkeit sieht ein Ritt schnell einmal etwas pomadig aus und macht nicht den Eindruck eines typischen frischen Geländerittes.

 

Am Tag darauf starteten beide wieder unter Fleur und diesmal starteten sie zu ihrer ersten GPf.-L. Die geforderte Bestzeit entsprach einer Geschwindigkeit von 500 M/Minute. Das war ein Zacken schneller. Zuerst startete Charlie, der es sehr überzeugend machte: Groß in der Bewegung, schnell, mutig und sicher am Sprung. Er bekam eine 8,1 und landete bei den strengen Richtern auf dem zweiten Platz, Reservesieger. Damit hat nun auch er seinen ersten Zähler in Richtung Bundeschampionat, den Ali schon in Warsow errungen hatte. Bei Ali lief es diesmal nicht so gut. Es lag nach meinem Empfinden einfach daran, dass die Verständigung zwischen Reiterin und Pferd noch weiter reifen muss. Ali springt auch bei hoher Geschwindigkeit mit ausgeprägter Bascule und nur so hoch wie es notwendig ist. Er verlässt sich auf sein schnelles Vorderbein und man muss akzeptiere, dass ein Reiter das erst erfahren und seinem Gefühl einverleiben muss, um seine Hilfen für solch ein Pferd richtig zu setzen.

 

Fly in Time hatten wir diesmal zuhause gelassen.


Zurück